Rainer Schünemann

Berichte aus der Bezirksversammlung Wandsbek

Brückenverzicht bringt 1,3 Millionen Euro!

Alle Parteien des Kerngebietsausschusses Wandsbek haben am Mittwoch interfraktionell beschlossen, auf den Bau der geplanten Fußgängerbrücke über die Bahngleise in der Straße Schloßgarten verzichten zu wollen.

Dazu der SPD-Abgeordnete Rainer Schünemann: “Ich freue mich sehr für die Anwohner und auch die Hamburger Stadtkasse, dass die CDU sich unserem Antrag, den sie noch im Januar abgelehnt hatte, angeschlossen hat und wir jetzt eine breite Mehrheit für einen Verzicht auf die Brücke haben. Allein dadurch können nun 1,3 Millionen Euro eingespart werden. Wer über die Gleise will, kann 150 Meter weiter barrierefrei die Unterführung nutzen. So hat die desolate Finanzlage wenigstens ein Gutes und führt zumindest an dieser Stelle zurück zur Vernunft.”

Vom Tisch ist die Brücke damit allerdings noch nicht, denn die endgültige Entscheidung muss von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der Deutschen Bahn getroffen werden. Schünemann weiter: “Es ist nun die Aufgabe von Bezirksamtsleiterin Cornelia Schroeder-Piller, sich bei der Fachbehörde und der Bahn umgehend dafür einzusetzen, dass die Planungen für den Brückenbau sofort gestoppt werden, damit keine weiteren sinnlosen Kosten verursacht werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Behörde und Bahn gegen den Willen der Bürger und aller Wandsbeker Parteien in der Bezirksversammlung an ihren Plänen festhalten.”

Der interfraktionelle Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, auf die Realisierung der geplanten Baumaßnahme (Fußgängerbrücke sowie Verbindungsweg Claudiusstraße – Schloßgarten) zu verzichten.
Die Bezirksamtsleiterin wird gebeten, auf die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie die DB Netz AG einzuwirken, die Realisierung von Fußgängerbrücke und Verbindungsweg aufzugeben.

Kategorie: Verkehr

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