Rainer Schünemann

Berichte aus der Bezirksversammlung Wandsbek

SPD-Senat investiert über 400 Millionen Euro in Wandsbek, Eilbek, Tonndorf, Jenfeld und Marienthal

Eine Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion ergab: Über 400 Millionen Euro investiert und verplant der Senat in dieser Wahlperiode für den Erhalt und die Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur in den Stadtteilen im Wandsbeker Süden.

Den Schwerpunkt bilden Investitionen von Schulbau Hamburg in die Schulen: An fast allen Schulen finden Erweiterungen, Sanierungen, Zu- und Ersatzbauten statt. In diesem Jahr wird beispielsweise der Fachklassentrakt der Gyula Trebitsch Schule in Tonndorf grundsaniert (Kostenpunkt rd. 7,5 Mio Euro). Investitionen im Bereich Kita-Ausbau, Kantinenausbau, Sportflächensanierung runden den Bereich Bildung, Bewegung und Betreuung ab. Weiterlesen

Die Ernst-Albers-Brücke fehlt!

Die Ernst-Albers-Brücke in Marienthal, die 1935 zusammen mit der A24 erbaut wurde, war eine wichtige Wegverbindung zwischen Marienthal und Horn. Mitte 2010 wurde die Fußgängerbrücke vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) abgerissen, weil sie zum einen stark renovierungsbedürftig und zum anderen nicht barrierefrei war.
Seitdem müssen die Marienthaler weite Umwege in Kauf nehmen. Da es weder einen Bürgersteig noch Fahrradweg gibt, ist der Umweg über den engen Derbyweg auf der Horner Seite gerade für Kinder gefährlich. Zudem fehlt der Lärmschutz an dieser Stelle, denn ohne die neue Brücke kann die Lücke nicht geschlossen werden.

SPD-Antrag Ernst-Albers-Brücke

Eine Grundinstandsetzung der Ernst-Albers-Brücke über die A24 und zusätzliche Lärmschutzwände hätten durch den LSBG längst errichtet werden sollen. Doch aufgrund der Klage einer Anwohnerin, die ihre Privatsphäre durch die höher gelegene Brücke beeinträchtigt sieht, aber auch eigene Alternativplanungen vorgelegt hat, ruht das Bauprojekt nun. Für die Marienthaler, die schon seit Jahren auf den Neubau der Ernst-Albers-Brücke warten, sind die Verzögerungen durch das anhängige Gerichtsverfahren äußerst ärgerlich.

 

Mit einem am 19. September beschlossenen Antrag der Wandsbeker SPD-Fraktion wird die Hamburger Fachbehörde nun aufgefordert, die angebotene Alternative noch einmal neu zu bewerten und sich mit der Klägerin zu einigen, damit die Brücke und die Lärmschutzwand möglichst schnell gebaut werden können.
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Tolle Initiative unseres Koalitionspartners! Ich nutze Carsharing auch schon seit einem Jahr. Sehr praktisch. Und das Geschäftsgebiet wird auch in Wandsbek immer größer.