Rainer Schünemann

Berichte aus der Bezirksversammlung Wandsbek

Strukturerhalt für Rahlstedt beschlossen

Die Feststellung des B-Plans Rahlstedt 127 ist für den Stadtteil eine sehr gute Nachricht: endlich gibt es Sicherheit für die wertvollen städtebaulichen Strukturen. Rahlstedt zeichnet sich in weiten Bereichen durch Einfamilienhäuser, historische Architektur und viel Grün aus. Einiges davon ist bereits verloren gegangen. Das soll jetzt z.B. durch städtebauliche Erhaltungsbereiche geschützt werden. Gleichzeitig wird auch eine angemessene Weiterentwicklung ermöglicht. Ich freue mich auch, dass wir dieses große Projekt in der Bezirksversammlung einstimmig beschlossen haben und alle Fraktionen für Rahlstedt an einem Strang gezogen haben.

SPD-Grüne-Koalition startet Planverfahren für 200 Wohnungen in Rahlstedt

Im Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat die SPD-Grüne-Koalition am 11. Juni ein Bebauungsplanverfahren für eine 1,9 ha große Fläche an der Straße Schierenberg in Rahlstedt eingeleitet. Hier sollen 200 Wohnungen entstehen.
Teile der Opposition kritisierten dabei, dass das Gelände derzeit als Gewerbefläche ausgewiesen ist und bei einer Umwandlung für Wohnbebauung Raum für die Ansiedelung von Gewerbebetrieben verloren geht.

Darum möchte ich die Hintergründe dieser Maßnahme aufhellen:

Der Senat hat als Priorität dieser Legislaturperiode die Schaffung von Wohnraum definiert. Für ein koordiniertes Vorgehen und die Feststellung von Potentialen wurden in Wandsbek seit 2011 Wohnungsbauprogramme erstellt. Da die in den Programmen enthaltene Benennung neuer Wohnbauflächen teilweise zu Lasten bestehender Gewerbeflächen erfolgt, kommt einem konsequenten Bestandsflächenmanagement erhöhte Bedeutung zu. Dazu dient unter anderem das Wandsbeker Gewerbeflächenkonzept. Im heterogen geprägten Wandsbek gilt es, mit Augenmaß Flächen sowohl für Dienstleistungen als auch für produzierendes und verarbeitendes Gewerbe, sowie für das Handwerk an den ihnen gemäßen Standorten vorzuhalten.

In Wandsbek werden daher die Interessen des Wohnungsbaus und der Gewerbetreibenden gleichermaßen berücksichtigt.  Weiterlesen