Rainer Schünemann

Berichte aus der Bezirksversammlung Wandsbek

SPD-Senat investiert über 400 Millionen Euro in Wandsbek, Eilbek, Tonndorf, Jenfeld und Marienthal

Eine Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion ergab: Über 400 Millionen Euro investiert und verplant der Senat in dieser Wahlperiode für den Erhalt und die Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur in den Stadtteilen im Wandsbeker Süden.

Den Schwerpunkt bilden Investitionen von Schulbau Hamburg in die Schulen: An fast allen Schulen finden Erweiterungen, Sanierungen, Zu- und Ersatzbauten statt. In diesem Jahr wird beispielsweise der Fachklassentrakt der Gyula Trebitsch Schule in Tonndorf grundsaniert (Kostenpunkt rd. 7,5 Mio Euro). Investitionen im Bereich Kita-Ausbau, Kantinenausbau, Sportflächensanierung runden den Bereich Bildung, Bewegung und Betreuung ab.

Bemerkenswert sind auch die Sanierungs- und Neubaumaßnahmen am Gesundheitsstandort Wandsbek in der Asklepios-Klinik in Höhe von insgesamt über 43 Millionen €. Auch zahlreiche Investitionen in die soziale Infrastruktur und bei städtischen Zuwendungsempfängern sind zu nennen. So sind zum Beispiel alleine 1,11 Mio € in die Schaffung von Krippenplätzen für Kinder unter drei Jahren in Wandsbek geflossen und die offene Kinder- und Jugendarbeit hat unter anderem durch den Neubau des Spielhauses Wandsbek und der Grundinstandsetzung des Spielplatzes zusammen in Höhe von über 1 Mio € profitiert.

Daneben fallen insbesondere die Straßensanierungen ins Gewicht bei denen hamburgweit ein Zielwert von 400 km sanierter Fahrbahn in dieser Wahlperiode erreicht werden soll. Größte Einzelposition bei den Investitionen sind die Umbaumaßnahmen am Bahnübergang und Straßenverlauf Hammer Straße mit 65,5 Mio Euro, vergeben am 1. Juni 2013, mit denen eine erhebliche Verkehrsentlastung im Kerngebiet Wandsbek vollzogen werden wird.

Dieser Senat investiert nicht in zweifelhafte Leuchtturmprojekte, er sorgt dafür, dass an vielen Ecken in der Stadt unsere Infrastruktur Schritt für Schritt in Ordnung gebracht und zukunftsfähig gemacht wird.

Es zeigt sich, dass von einem Ausbluten der Infrastruktur in den Stadtteilen absolut keine Rede sein kann – das Gegenteil ist der Fall. Vieles wird auf Vordermann gebracht. Angesichts des Sanierungsstaus, den uns die Vorgängersenate hinterlassen haben, wird das aber noch einige Jahre dauern.

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