Rainer Schünemann

Berichte aus der Bezirksversammlung Wandsbek

SPD-Senat investiert über 400 Millionen Euro in Wandsbek, Eilbek, Tonndorf, Jenfeld und Marienthal

Eine Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion ergab: Über 400 Millionen Euro investiert und verplant der Senat in dieser Wahlperiode für den Erhalt und die Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur in den Stadtteilen im Wandsbeker Süden.

Den Schwerpunkt bilden Investitionen von Schulbau Hamburg in die Schulen: An fast allen Schulen finden Erweiterungen, Sanierungen, Zu- und Ersatzbauten statt. In diesem Jahr wird beispielsweise der Fachklassentrakt der Gyula Trebitsch Schule in Tonndorf grundsaniert (Kostenpunkt rd. 7,5 Mio Euro). Investitionen im Bereich Kita-Ausbau, Kantinenausbau, Sportflächensanierung runden den Bereich Bildung, Bewegung und Betreuung ab. Weiterlesen

Wichtig für Wandsbek! Die Bezirkswahl und das Programm der SPD

Kurzwahlprogramm 20142011 trat die SPD für einen Politikwechsel auch in Wandsbek an. Die zentralen Themen waren bereits vor drei Jahren der Wohnungsbau, der Zustand der Straßen, Jugend- und Sozialpolitik und in allen Bereichen mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz.

Für Anja Quast, Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin für die Bezirkswahl im Mai, ist das Ergebnis eindeutig: „Unsere Politik war gut für Wandsbek und hat den Bezirk vorangebracht.“ Die engagierte Kommunalpolitikerin kann das auch mit Zahlen belegen: „Wir haben in dieser Legislatur 4.500 Baugenehmigungen erzielt. 50 Kilometer Straße wurden grundsaniert, 25 weitere Kilometer stehen noch in diesem Jahr an. Das ist so weit wie von Wandsbek bis zur Ostsee. Weiterlesen

Der Saseler Konsens steht!

SaselerKonsensWir haben in dieser Woche für den Umbau des Saseler Marktes einen Konsens erreichen können, der jetzt von allen Beteiligten in Sasel mitgetragen wird. Noch in der Sitzung der Bezirksversammlung an diesem Donnerstag haben wir beschlossen, dass die Ausführungsplanung für den Umbau des Saseler Marktes im Rahmen des Arbeitsprogramms so zügig wie möglich aufgenommen wird. Grundlage dafür soll der von SPD und Grünen erarbeitete Saseler Konsens sein, der 90 Stellplätze für PKW vorsieht.

Am 22.11.2012 hatten wir in der Bezirksversammlung für die Planung bereits bis zu 300.000 € bereit gestellt, um durch eine externe Vergabe die Umsetzung zu beschleunigen.

Die Saselerinnen und Saseler wünschen sich seit vielen Jahren eine Erneuerung ihres Stadtteilzentrums. Es soll durch eine Umgestaltung des Saseler Marktes als Nahversorgungszentrum gestärkt und die Attraktivität und die Aufenthaltsqualität erhöht werden.

Bereits seit 2008 wird an der konkreten Umsetzung dieser Umgestaltung gearbeitet. Dabei wurden die Saseler Vereine und Institutionen genauso eingebunden wie die Bürgerinnen und Bürger. Am 12. Juni 2012 wurde vom Büro arbos eine umfassende „Entwicklungsperspektive Promenade und Marktplatz“ vorgestellt, auf deren Grundlage seither viele weitere Gespräche mit den Vereinen und Institutionen sowie den Bürgerinnen und Bürgern in Sasel geführt worden sind.

Aufgrund der Differenz zwischen dem Bestand an Stellplätzen und der im arbos-Entwurf vorgesehenen Anzahl regte sich vielfacher Widerstand, da vorallem Einschränkungen für die Erreichbarkeit des Einzelhandels befürchtet wurden. Als Folgen wurden Gefahren für den Nahversorgungsstandort und Nachteile für Menschen genannt, die auf eine Anfahrt mit dem Auto angewiesen sind.

Demgegenüber standen Bürgerinnen und Bürger, die die Qualität des arbos-Konzepts beeinträchtigt sahen, wollte man es wieder um weitere Stellplätze ergänzen. Außerdem machten sie deutlich, dass sie sich den Platz eigentlich sogar autofrei wünschen würden. Besonders war ihnen wichtig, dass dieser Platz als attraktiver Freiraum und nicht wie bisher als Parkplatz erlebbar gemacht wird.

Der Grundgedanke des Planungsanstoßes, nämlich dem Ortszentrum ein „Gesicht“ und damit einen „Schub“ zu geben, wird mit dem Konsens erreicht. Der zu gewinnende Freiraum auf der Marktfläche wird berücksichtigt, aber auch erforderlichen Stellplätzen wird Rechnung getragen. Die Ausführungsplanung kann beginnen.

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Eilbek 15: Viele gute Vorschläge der Workshop-Teilnehmer

Der Planungsworkshop zur Eilbeker Dreiecksfläche war sehr konstruktiv. Endlich kamen Anwohner zu Wort, die sich eine Bebauung durchaus vorstellen können. Und viele Teilnehmer, die mit großer Skepsis in die Veranstaltung gegangen waren, stellten fest, dass sich ihre konkreten Kritikpunkte lösen lassen oder zumindest Kompromisse möglich sind. So war der Abend ein wichtiger Schritt, um die Planung in einer Richtung fort zu führen, die Konflikte vermeidet und die die Interessen der Eilbeker einbezieht. Das ist auch unsere Erwartungshaltung gegenüber den Bebauungsvarianten, die nun ausgearbeitet und der Öffentlichkeit anschließend vorgestellt werden.

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Frieden im Planungsworkshop zur Eilbeker „Dreiecksfläche“

Moderate und konstruktive Kritik bestimmten die Bürgerbeteiligung zur geplanten Bebauung der Eilbeker Dreiecksfläche mit 60 Wohnungen.

Öffentliche Plandiskussion zu Marienthal 34 (Concordia-Stadion)

Die Vorstellung der Planungen zur Bebauung des ehemaligen Concordia-Stadions in der Marienthaler Oktaviostraße sind am 3. Februar auf großen Zuspruch gestoßen. Kein Wunder, ist die Bebauungsplanung doch mit einer intensiven Bürgerbeteiligung verbunden gewesen. Auch hier war immer klar: die Bebauung wird es geben, aber die Umsetzung kann konstruktiv und kooperativ gestaltet werden. Die Marienthaler haben dieses Angebot angenommen. Wir hoffen, dass dieses Positivbeispiel auch an anderer Stelle im Bezirk wahrgenommen wird und zur Nachahmung anregt.

Besorgte Stimmen gab es bezüglich der geplanten Aufwaldung der nördlichen Hälfte der ehemaligen Sportplatzfläche und der Einbeziehung in das Gehölz. Auch hier gilt selbstverständlich weiterhin die Absprache mit der Bürgerinitiative, dass diese Maßnahmen zeitnah mit der Bebauung erfolgen werden.

Planungsworkshop für die Dreiecksfläche in Eilbek

Eilbek15_1Im  Planungsausschuss am 17. Dezember haben SPD und Grüne beschlossen, dass zum Thema Bebauungsplanung für die Dreiecksfläche an der Papenstraße (Eilbek 15) schnellstmöglich ein öffentlicher Planungsworkshop durchgeführt wird, an dem alle Interessierten teilnehmen können. Bei dieser intensiven Form der Bürgerbeteiligung sollen Vorschläge für die bauliche Umsetzung  erarbeitet werden. Rahmenbedingungen sind die Schaffung von ca. 60 Wohnungen und die Einbeziehung einer Kindertagesstätte.

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Städtebauliches Quartiersmonitoring für Eilbek

In der morgigen Bezirksversammlung fordern wir gemeinsam mit unserem grünen Koalitionspartner die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt auf, den Stadtteil Eilbek als ersten weiteren Hamburger Stadtteil nach dem laufenden Pilotprojekt im Bezirk Mitte in die Anwendung eines städtebaulichen Quartiersmonitorings aufzunehmen.
Das Quartiersmonitoring soll als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Soziale Erhaltungsverordnung für Eilbek dienen.
Damit reagieren wir auf die aktuellen sozialen und städtebaulichen Entwicklungen, die sich zunächst in einem rasanten Anstieg der Wohnungsmieten widerspiegeln. Eines der zentralen Ziele des SPD-Senats ist die Erhaltung und Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Neben der Forcierung des Wohnungsbaus muss die Beobachtung von Quartieren im Fokus stehen, in denen sich Verdrängungstendenzen abzeichnen. Bei entsprechendem Befund muss zeitnah reagiert werden können.
Der Übergang einer wünschenswerten Aufwertung von Stadtteilen zu überbordenden Sanierungen im hochpreisigen Segment und der Umwandlung in Eigentumswohnungen ist fließend. Das Quartiersmonitoring ist daher Frühwarnsystem und Basis für konkrete Maßnahmen zur Erhaltung sozialer Strukturen. Weiterlesen

Die Bezirksversammlung geht nach Jenfeld

SPD und Grüne in der Bezirksversammlung Wandsbek haben beschlossen, am 16. Dezember eine Sitzung des Sozialausschusses im Jenfeld-Haus durchzuführen.

Wir freuen uns, dass wir nach Klärung der Terminlage des Jenfeld-Hauses schon gleich die kommende Sitzung nutzen können, um uns vor Ort mit den Ergebnissen der aktuellen Sozialraumbeschreibung Jenfelds zu befassen. Alle Jenfelderinnen und Jenfelder sind gemeinsam mit den Trägern sozialer Einrichtungen eingeladen sich bei der Erörterung notwendiger Maßnahmen zu beteiligen.

Die SPD-Fraktion hatte bereits in der letzten Bezirksversammlung für eine ausführliche Debatte über die sozialen Entwicklungen im Bezirk gesorgt und dabei u.a. eine Erhöhung des Quartiersfonds gefordert. Außerdem wurde eine verstärkte soziale Mischung im Rahmen von Wohnungsbauprojekten angekündigt.